Seiner Zeit voraus

16.04.2024 |

Das römische Dikasterium für Selig- und Heiligsprechungen hat die Ermordung des aus Schopfheim stammenden Priesters und Friedensaktivisten Max Josef Metzger (1887-1944) durch die Nationalsozialisten als Märtyrertod anerkannt. Damit steht der baldigen Seligsprechung, und damit verbunden einer Neuentdeckung Metzgers, nichts mehr im Wege.

„Es war ja immer mein Verhängnis, dass ich der Zeit etwas voraus war und daher nicht verstanden werden konnte.“ Heute erscheint das Reden und Denken Max Josef Metzgers aktueller denn je.
„Die Seligsprechung Max Josef Metzgers soll rasch abgeschlossen werden“ – so lautete die Schlagzeile des Kölner Internetportals domradio.de. Wer jetzt glaubt, dass diese Überschrift ganz aktuell formuliert wurde, just nachdem das Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungen im Vatikan die Ermordung des aus Schopfheim in Südbaden stammenden Priesters durch die Nationalsozialisten als Märtyrertod anerkannt hat, der täuscht sich. Der Titel und der damit verbundene Artikel über Metzger und den zu erwartenden baldigen Abschluss des Seligsprechungsverfahrens erschien bereits im Jahr 2012. Damals gingen vor allem diejenigen, die sich näher mit der Person, dem Denken und dem Lebensweg Metzgers auseinandergesetzt hatten, davon aus, dass sich das bereits im Jahr 2006 offiziell gestartete Verfahren nicht mehr allzu lange hinziehen würde. Sicher nicht bis ins Jahr 2024. Zu eindeutig schienen die Fakten, zu klar und entschieden die Haltung des am 3. Februar 1887 im südbadischen Schopfheim geborenen Priesters und Gründers der „Christkönigsgesellschaft“ gegenüber dem Nationalsozialismus. Eine Haltung, die Max Josef Metzger über die Verhaftung im Sommer 1943 und einen Schauprozess vor dem Volksgerichtshof schließlich zur Hinrichtung führte, die am 17. April 1944 stattfand, also vor ziemlich genau 80 Jahren. Wurden in der ersten Zeit immer wieder Anfragen bezüglich des Fortgangs des Verfahrens laut, so schien der Prozess mit der Zeit etwas in den Hintergrund zu treten. Zuletzt gab es sogar Gerüchte, wonach es vielleicht gar nichts werden würde mit der Seligsprechung Metzgers. Womöglich deshalb, weil ihn Rom nicht als Märtyrer im religiösen Sinn beurteilen, sondern eher politische Motive als treibende Kraft hinter Metzgers Widerstand vermuten würde. Oder deshalb, weil Metzger bei aller Glaubenskraft eben auch seine menschlichen Schwächen hatte, wie Pfarrer Christian Hess feststellt, der derzeit als Kooperator in der Kirchengemeinde March-Gottenheim tätig ist.
 
Hess veröffentlichte im Jahr 2016 eine Dissertation über Max Josef Metzger. Er wird demnächst im Auftrag von Erzbischof Burger an einer vom Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg organisierten Gedenkfeier in der Haftanstalt Brandenburg-Görden teilnehmen, die zur Todesstunde und am Todesort Metzgers stattfinden wird. Am selben Tag hält Hess außerdem einen Vortrag in der Stadt Brandenburg. In seiner Doktorarbeit kommen auch Ecken und Kanten des „Menschen Metzger“ zum Ausdruck. Sein Hang zur Polarisierung beispielsweise und seine Ungeduld gegenüber den Menschen, mit denen er zusammenarbeitete. Dazu kam Metzgers mangelhafte Menschenkenntnis, die ihm dann auch zum Verhängnis wurde. Weil er ein Memorandum, in dem er 1943 Grundzüge einer demokratischen Friedensordnung nach einer Niederlage des Nationalsozialismus entwarf, ausgerechnet einer Mitarbeiterin anvertraute, die sich als Gestapo-Agentin entpuppte und ihn den Machthabern auslieferte.
 
Auch Christoph Schmider, Leiter des Erzbischöflichen Archivs, der Erzbischöflichen Bibliothek und Mitglied der zu Beginn des Seligsprechungsprozesses 2006 eingerichteten dreiköpfigen Historikerkommission, die zusammen mit einer ebenfalls dreiköpfigen Theologenkommission im Laufe der Jahre unzählige Dokumente begutachtete, hat Metzger mit der Zeit als überaus streitbare Persönlichkeit kennengelernt. „Metzger war sehr meinungsstark und sehr von sich und seiner Haltung überzeugt“, stellt der Erzbischöfliche Oberarchivdirektor fest. Aber das treffe auf viele Heilige und Selige zu. Ohne diese Haltung hätte er den Nationalsozialisten und ihrer Ideologie nicht widerstehen können. „Wer nicht hinreichend von sich überzeugt ist, kann auch andere nicht überzeugen“, unterstreicht Schmider, der überdies darauf verweist, dass Max Josef Metzger schon sehr früh das wahre Wesen Adolf Hitlers durchschaut und vor dessen möglicher Machtübernahme gewarnt habe. Bis dahin, dass er den selbsternannten Führer als „Psychopathen“ und als „geisteskrank“ bezeichnet habe.
 
Der Glaube an Christus bestimmte ihn bis in die Tiefe seines Wesens
 
Aufs Ganze gesehen, wiegen die allzu menschlichen Schwächen Metzgers ohnehin nicht schwer gegenüber der von allen Experten hervorgehobenen Tatsache, dass der Glaube an Jesus Christus das Leben, Reden und Handeln Max Josef Metzgers bis in die Tiefe seines Wesens bestimmte. Einschließlich der Bereitschaft zum Martyrium. Wobei dieser Glaube bei Metzger noch einen besonderen, für die damalige Zeit durchaus eigentümlichen Charakter hatte: Er war geprägt von einer ausgeprägten Christkönigsfrömmigkeit. Bereits Jahre vor der offiziellen Einführung des Hochfestes Christkönig durch Papst Pius XVI. hatte Metzger die Überzeugung vom „Königtum Christi“ als zentrales Motiv seiner persönlichen Spiritualität verinnerlicht. 
 
Ausgangspunkt dieser damals ungewöhnlichen Leitidee waren die erschütternden Erfahrungen Metzgers im Ersten Weltkrieg. Als junger und anfangs durchaus von nationaler Begeisterung getragener Feldgeistlicher war er 1914 und 1915 am Hartmannsweiler Kopf in den Vogesen eingesetzt. Dabei erlebte er hautnah das sinnlose gegenseitige Abschlachten zigtausender, mehrheitlich christlicher deutscher und französischer Soldaten, die auf beiden Seiten der Front „im Namen Gottes“ kämpften. Ihr eigentlicher König und Gott, so die bald reifende Erkenntnis des jungen Priesters Max Josef Metzger, war aber keineswegs Christus, auf den sie getauft waren, sondern das „Vaterland“ oder die in Frankreich ohnehin verklärte „Nation“. 
 
Max Josef Metzger bei einer Versammlung von Mitgliedern und Interessenten der damaligen Christkönigsgesellschaft im Februar 1935 in Meitingen.
 
Auf diesem Hintergrund sah Metzger in der Christkönigsidee auch ein enorm herrschafts- und ideologiekritisches Potenzial – nach dem Motto: „Christus ist der Herr im Haus, nicht die Diktatoren“, wie Christian Heß formuliert. „Wir haben schon einen starken Mann. Nämlich Christus, der vom Kreuz aus herrscht.“ Und umgekehrt galt für Metzger: Wo sich dieser Glaube verflüchtigt oder ausfällt, steht das friedliche Zusammenleben der Menschen auf dem Spiel: „Ohne Christus, ohne tiefstes Christentum ist Krieg“, so seine Überzeugung. Christian Heß wählte eben dieses Zitat als Titel für seine Dissertation. Max Josef Metzger wurde zum bekennenden Pazifisten und Teil der internationalen Friedensbewegung, die sich damals langsam aber sicher etablierte. Bereits 1917 verfasste er ein „Religiöses Friedensprogramm“, das er auch an Papst Benedikt VX. schickte. Auf dieser Grundlage gründete er den „Weltfriedensbund“ als internationale Friedensorganisation der Katholiken.
 
Insofern erscheint auch die Frage, ob Max Josef Metzger dem Nationalsozialismus aus politischen oder aus religiösen Gründen die Stirn bot, von vornherein falsch gestellt. Die Glaubensüberzeugung vom „Königtum Christi“ konnte sich gar nicht auf den innerlich-geistigen Bereich des Menschen beschränken, sondern musste alle Lebensbereiche umfassen, auch das Politische. Die Anklage vor dem Volksgerichtshof lautete denn auch auf „Hochverrat und Feindbegünstigung“. Dass dieser politische Widerstand aber auf den Glauben Metzgers zurückzuführen war, erkannte offenbar selbst der berüchtigte Volksgerichtshofpräsident Roland Freisler, der bei der Verhandlung angesichts der ausgeprägten ökumenischen Aktivitäten Metzgers und der damit verbundenen Gründung der Bewegung „Una Sancta“ („die eine, heilige Kirche“) regelrecht die Fassung verlor. „Una sancta, una sancta“, brüllte er. „Una! Una! Das sind wir und sonst gibt es gar nichts!“
 

Gedenken am 17. April

Die Volkshochschule Schopfheim lädt am 17. April, dem 80. Todestag von Max Josef Metzger, zu einem Vortrag ein. August Bichelmeier spricht im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zum Thema: „Dr. Max Josef Metzger – ein Leben für den Frieden“. Beginn ist um 19 Uhr. Im Freiburger Münster feiert Erzbischof Stephan Burger am 17. April den Abendgottesdienst um 18.30 Uhr im besonderen Gedenken an Max Josef Metzger.
 
Zeitzeugen, die Max Josef Metzger noch persönlich und bewusst erlebt haben, gibt es heute nicht mehr. In den 2000er-Jahren war es noch möglich, mit einzelnen Personen ins Gespräch zu kommen, denen der Gründer der in Meitingen bei Augsburg ansässigen Christkönigsgesellschaft wichtige, ja entscheidende Anstöße gab. Bei aller Unterschiedlichkeit der Lebens- und Glaubenswege wurde dabei stets deutlich, dass Metzger nicht nur mit seiner „Lehre“ von Christus als dem König beeindruckte, sondern durch seine ganze Persönlichkeit, durch eine ungeheure Ausstrahlung, die ihn schon zu Lebzeiten als heiliggemäß erscheinen ließ. 
 
Vorhut des Ökumenismus, Vorreiter der Friedensbewegung
 
Dadurch, dass der Vatikan Max Josef Metzgers Hinrichtung als Martyrium aus Glaubensgründen anerkannt hat, steht der Seligsprechung nichts mehr im Wege. Ein beglaubigtes „Wunder“, wie in nicht wenigen anderen Fällen, ist nicht notwendig. Erzbischof Stephan Burger ließ vor Kurzem bei der Vollversammlung des Diözesanrats durchblicken, dass es in Freiburg nur noch um den Termin und um die mit der Seligsprechung verbundenen organisatorischen Fragen gehe. Der Erzbischof bezeichnete Metzger als „ein Vorbild, sich für den Frieden in unserem Land wie in der Welt zu engagieren“. Viele Menschen im Erzbistum Freiburg hätten darauf gewartet, dass der Weg zur Seligsprechung „endlich“ frei werde. 
 
Max Josef Metzger beim Studieren und Schreiben in seinem Arbeitszimmer. Sein Werk besteht weniger aus umfassenden Abhandlungen, sondern vor allem aus kürzeren Texten, Artikeln und nicht zuletzt auch Gedichten.
 
Das trifft erst recht auf die Katholiken in Metzgers Heimat Schopfheim zu. Hier wurden schon in der Vergangenheit die „runden“ Jahrestage genutzt, um das Gedenken an Metzger wachzuhalten, wie Pfarrer Michael Latzel betont. Der Leiter der Seelsorgeeinheit Mittleres Wiesental sieht in einer möglichen Seligsprechung auch die Chance für eine Neuentdeckung der Anliegen Metzgers, insbesondere im Blick auf die Ökumene. 
 
Für die Stadt Schopfheim bedeutet die bevorstehende Seligsprechung eine Bestätigung dafür, dass dort das Andenken an den bedeutenden Sohn der Stadt stets hochgehalten wurde. Unter anderem dadurch, dass die örtliche Grundschule nach Metzger benannt wurde. „Sein Lebenswerk dient als Inspiration für viele, die sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einsetzen“, betont der Schopfheimer Bürgermeister Dirk Harscher. Die bevorstehende Seligsprechung sei nicht nur eine Anerkennung der persönlichen Heiligkeit Metzgers, sondern auch eine Ermutigung für Gläubige, seinem Beispiel zu folgen.
 
Auch die Freiburger Gruppe der katholischen Friedensbewegung Pax Christi sieht sich durch die angekündigte Seligsprechung in ihrem langjährigen Engagement für die Erinnerung an Max Josef Metzger bestätigt. Und sie zieht Parallelen zum Engagement von Papst Franziskus gegen den Krieg. „Mit Papst Franziskus vereint Max Josef Metzger die Ablehnung des Kriegs als Verbrechen gegen die Menschheit einerseits und die Überzeugung andererseits, dass eine humane Welt nur durch den Einsatz aller für den Frieden entstehen kann“, so heißt es in einer Erklärung.
 
In Freiburg werden rund 6000 Seiten an Texten gesammelt
 
Apropos Erklärung: Es ist mehr als bemerkenswert, dass auch die deutschen Bischöfe vor wenigen Wochen und noch ohne Kenntnis des Urteils des römischen Dikasteriums auf Max Josef Metzger verwiesen haben. In ihrem im Februar veröffentlichten Friedenswort mit dem Titel „Friede diesem Haus“ erinnern sie in Dankbarkeit an die katholischen Frauen und Männer, die „oft ohne kirchenamtliche Erlaubnis und Unterstützung“ als „Vorhut des katholischen Ökumenismus“ und als „Vorreiter der katholischen Friedensbewegung“ wirkten. Max Josef Metzger wird dabei namentlich erwähnt. Zu Recht! Seine Überzeugung, dass es mit der Glaubwürdigkeit der Christen nicht weit her sein kann, solange die Kirchen getrennt sind und sein unablässiges ökumenisches Engagement brachen sich erst im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils Bahn – über ein Vierteljahrhundert nach der Gründung der Una-Sancta-Bewegung durch Metzger. Und dass es die Freiburger Bistumsleitung in den schlimmen Zeiten der Diktatur und des Krieges nicht nur an Unterstützung, sondern auch am Verständnis für Metzgers Anliegen des Friedens und der Ökumene mangeln ließ, liegt allen historischen Erkenntnissen zufolge ebenfalls auf der Hand. Was er noch aus dem Gefängnis heraus an die Mitglieder seiner Christkönigsgesellschaft schrieb, mag ausgesprochen selbstbewusst klingen, aber es trifft zweifellos zu: „Es war ja immer mein Verhängnis, dass ich der Zeit etwas voraus war und daher nicht verstanden werden konnte.“ 
 
Das Grab Max Josef Metzgers befindet sich seit 1968 auf dem Gelände des Christkönigsinstituts in Meitingen bei Augsburg.
Was die vermeintlich allzu lange Dauer des Seligsprechungsverfahrens angeht, plädieren die Experten für Gelassenheit. „Für diejenigen, die Metzger verehren und inständig auf die Seligsprechung gewartet haben, war es tatsächlich lange“, räumt Christian Heß ein, der sich auch selbst zu diesem Personenkreis zählt. Im Blick auf die durchschnittliche Länge solcher Verfahren, von denen in Rom wahrscheinlich sehr viele aus allen Teilen der Weltkirche auf dem Tisch lägen, erscheine aber alles im Rahmen. Ganz ähnlich sieht das auch Oberarchivdirektor Christoph Schmider, der die Länge des Prozesses als „eher normal“, möglicherweise sogar „recht schnell“ empfunden hat. „Ich bin anfangs nicht unbedingt davon ausgegangen, dass ich den Abschluss erleben werde“, so Schmider. 
 
Der Blick auf die 2006 eingesetzten Kommissionen zeigt, dass Schmiders etwas makaber anmutende Aussage durchaus realistisch ist. In der Historikerkommission saß neben Christoph Schmider und dem Freiburger Kirchengeschichtler Joachim Faller auch Professor Hugo Ott, der im Jahr 2022 verstarb. Der Theologenkommission, der die Aufgabe oblag, sämtliche Schriften Metzgers zu begutachten, gehörte der emeritierte Domkapitular Alfons Ruf an. Er verstarb 2021. Der sogenannte Bischöfliche Delegat des Erzbistums für den Seligsprechungsprozess, der frühere Offizial Norbert Ruf, starb bereits im Jahr 2012. Dessen Nachfolge trat übrigens der heutige Erzbischof Stephan Burger an. Nochmals zurück zu dem anfangs erwähnten Domradio-Artikel. Autor des Beitrags war Hans Lipp, langjähriger Redakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur in Freiburg. Inzwischen 88 Jahre alt, gehört Lipp zweifellos auch zu denjenigen, die zuweilen mit Ungeduld auf die Seligsprechung Metzgers gewartet haben. Einfach deshalb, weil sie ihn im guten Sinn verehrt haben. Weil er ihnen auch ganz persönlich zum Vorbild im Glauben geworden war. Seinen ersten Artikel über Max Josef Metzger schrieb Hans Lipp bereits als junger Journalist im Jahr 1974. „Damals habe ich Feuer gefangen“, sagt er rückblickend. Es folgten viele weitere Beiträge und schließlich 2007 auch die Veröffentlichung einer kleinen Biografie, angereichert durch Gedichte und Lieder aus der Feder Metzgers.
 
 
Hans Lipp scheute sich nicht, bei der Freiburger Bistumsleitung einschließlich des damaligen Erzbischofs Oskar Saier immer und immer wieder die Aufnahme eines Seligsprechungsverfahrens anzuregen. Und es war Oskar Saier selbst, der ihm später mehrfach bescheinigte, dass sein Engagement mit entscheidend für die Eröffnung des Prozesses war. So „rasch“ wie Hans Lipp es 2012 erhoffte, verlief der Seligsprechungsprozess zwar nicht. Aber immerhin konnten bereits zwei Jahre später, im März 2014, die in Freiburg gesammelten Dokumente und Aussagen zu Max Josef Metzger an die Selig- und Heiligsprechungskongregation in Rom übermittelt werden. Der Umfang belief sich auf nicht weniger als 6000 Seiten, die dort allesamt studiert werden mussten. Insofern kann dann wohl doch getrost von einem „raschen“ Verfahren gesprochen werden. Jetzt wird es darum gehen, die Person und das Werk Metzgers neu bekannt zu machen und für die Gegenwart zu erschließen.
 
Michael Winter